• Anna

Unfreiwilliger Blick hinter die Kulissen

Das heutige Wort zum Sonntag sende ich direkt von der chirurgischen Station des SANA-Klinikums Lübeck. Nach einem selbstzerstörerischen Kniefall auf einer Steinstufe ging es zunächst in die Notaufnahme und anschließend "auf Station", und zum Schluss in den OP.

Zurück "auf Station" genieße ich die prompte Wirkung knallharter Schmerzmittel, die überlaute Gesellschaft am Nachbarbett und #DianaKrall aus dem Earpod.


Dabei hatte es so schön angefangen, das Wochenende, im Rehnaer Klostergarten. Vielleicht kennt ja jemand 8 to the bar. Die Lindihopper unter Euch werden auf alle Fälle wissen, um wen es sich handelt.

Chapeau an den Klosterverein Rehna zu diesem gelungenen und super organisierten Abend. Es wird immer schnell vergessen, wie viel Zeit und persönliches Engagement es braucht, um diese feinen kleinen Kulturevents auf die Beine zu stellen und mit https://www.eighttothebar.de/ tolle Bands an Land zu ziehen.

Tja, leider musste ich dann aber die Steintreppe hochfliegen und konnte gleich noch einen kurzen Blick #backstage hinter die Kulissen des Orgateams werfen :-) Danke für Eure Fürsorge und Hilfsbereitschaft, insbesondere an die anwesende Ärztin.


Der zweite Teil des Freitagabends fand dann in der #notaufnahme des SANA-Klinikums Lübeck statt. War nun nicht mein Wunschtraum, genau dort die letzten Stunden des Freitags zu verbringen, aber immerhin hatte ich so ein zweites Mal einen Blick hinter die Kulissen eines Ortes, den ich bislang nur aus kurzen Beiträgen in den Medien kenne. Ich bin absolut beeindruckt von dem, was dort geleistet wird und denke, dass sich manch ein Schalterbeamter eine dicke Scheibe abschneiden kann von der Freundlichkeit und dem Kundenservice, der in der Notaufnahme Nachts um 1 Uhr herrscht.

Daher widme ich dieses #wortzumsonntag den Kollegen, die dort täglich um unsere Gesundheit und das Überleben schwerstkranker Menschen kämpfen, sich mit ungeduldigen Habnurhustenbinabereinnotfall-Leuten herumärgern müssen, denen man die Müdigkeit zwar ansieht, die sie sich aber keinesfalls anmerken lassen und hochkonzentriert und professionell ihren Job erledigen. Trotz allem Stress bleibt immer noch Zeit für ein tröstendes Wort, einen kleinen Witz und höflichen Umgang!

Liebes Personal dort in der Notaufnahme und der Station 24 (in der ich mich zwischenzeitlich befinde), Ihr seid meine persönlichen Alltagshelden!! DANKESCHÖN!!



Inzwischen ist mein Knie operiert und zwar tatsächlich das MARKIERTE Knie :-) Gut, dass wir das Kreuz gemacht haben!


Habt eine aufregende neue Woche und bis zum nächsten Sonntag!

WIR LESEN UNS!



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